Was zieh‘ ich heute an? Der Kleiderschrank ist voll, die Entscheidung ist schwierig! Kaufe ich mir gerne etwas Neues oder ist mir egal, was gerade modern ist? Diese und andere Fragen beantwortete Sabine Stoll aus Eibelshausen. Sie leitete den Themenabend am 10.10. beim Frauentreff „for ladies only“ in unserer Gemeinde.

Sabine brachte ihre Begabungen voll ein, sang mit uns Lieder, die sie auf ihrer Gitarre begleitete. Auch war es ihr ein Anliegen, die Teilnehmerinnen in ihren Vortrag einzubeziehen. Die Meinung der Zuhörerinnen war ihr wichtig.

Die Referentin führte aus, dass Kleidung zu unserer persönlichen Identität gehört und mehr ist als eine Schutzhülle. Was ich trage sagt etwas aus über meine Stimmung. Mein Selbstvertrauen wird gestärkt, wenn ich mich schön anziehe. Die Hausfrau denkt bei Kleidung an waschen, bügeln, flicken oder nähen.

Es war sehr interessant zu erfahren, welchen Stellenwert die Kleidung in biblischen Geschichten hatte, sowohl im Alten als auch im Neuen Testament. Die Priester trugen besondere Gewänder, Josef bekam von seinem Vater einen bunten Rock, Gott selbst sorgte dafür, dass Adam und Eva etwas zum Anziehen hatten, Jesus wurde in Windeln gewickelt nach seiner Geburt und die Menschen legten ihre Kleider auf den Boden als er in Jerusalem einzog, am Kreuz würfelten die Soldaten um sein Kleid, der verlorene Sohn bekam ein kostbares Gewand nach seiner Rückkehr und nicht zuletzt beschreibt Paulus die Waffenrüstung, die wir zum Schutz anziehen sollen.

Zum Schluss lenkte Sabine Stoll die Gedanken der Frauen auf das Sorgenkleid als Bild, das jeder von uns kennt. „Jesus weiß das“, sagte sie, „und er bietet uns an, das Kleid der Sorge und Angst auszuziehen und das Kleid der Liebe Jesu anzuziehen.“

Gerlinde Jung

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