Mit ganz viel Herz, mit reichlich Wolle, vielen Stricknadeln, mit Kaffee und Kuchen eröffnete das „Strickcafé mit Herz“ am 04. November mit einem Tag der offenen Tür in der Freien evangelischen Gemeinde Wissenbach.

Monatelang hatte sich ein Team von vier Frauen (unter der Leitung von Claudia Thomas) vorbereitet, das Projekt entwickelt, hunderte von Einladungen verteilt und die Idee in der Evangelischen Kirche und der FeG Wissenbach vorgestellt. Im „Strickcafé mit Herz“ können Menschen zusammenkommen, Gemeinschaft haben, Stricken und Häkeln und auch Stricken lernen. Die Stricksachen sollen Müttern und Kindern im Mutter-Kind-Zentrum „Lebenzeichen“ in Bukarest zu Gute kommen.

Im Laufe des Tages kamen etwa 35-40 Leute, strickten, häkelten oder wollten sich einfach nur informieren. Einige brachten bereits Gestricktes oder Gehäkeltes mit. Andere deckten sich mit neuer Wolle und Anleitungen ein.

Bei Kaffee und gutem Kuchen in gemütlicher Atmosphäre saßen viele zusammen, erzählten, fachsimpelten und handarbeiteten. Es war schön zu sehen, wie sich einzelne anleiten ließen und ihre ersten Maschen aufnahmen.

Am Nachmittag kam Jost Stahlschmidt, der Leiter der Auslandshilfe des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, vorbei. Er brachte drei Gäste aus Bulgarien mit. Spontan fragte er einige Besucher, wie sie auf dieses Projekt aufmerksam geworden seien, wie es ihnen gefallen würde und ob sie sich vorstellen könnten, wiederzukommen und andere einzuladen. Darauf gab es nur positive Reaktionen. Wie schön!

Das „Strickcafé mit Herz“ ist nun jeden 2. Mittwoch im Monat von 14:00-18:00 Uhr geöffnet, abwechselnd in der FeG und der Ev. Kirchengemeinde in Wissenbach. Die Termine sind jeweils in der FeG und der Ev. Kirche ausgehängt. Jede(r) ist herzlich willkommen.

Es macht einfach Freude zu sehen, wie einzelne Kleidungsstücke, Decken oder anderes entstehen. Neben dem Spaß am Handarbeiten und an der Gemeinschaft ist es ein Segen für die Mütter und ihre Babys im Mutter-Kind-Zentrum „Lebenszeichen“ in Bukarest. So reich beschenkt, wie wir sind, können wir anderen Gutes tun.

Jede Art der Unterstützung ist uns willkommen, seien es die Handarbeiter/-innen, sei es Kuchen, seien es Helfer/-innen in der Küche, seien es Materialspenden oder auch finanzielle Unterstützung. Vielen Dank an alle, die zu diesem gelungenen Auftakt beigetragen haben.

Für Fragen stehen Claudia Thomas und ihr Team gerne zur Verfügung.

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