Nachtrag: unter dem Bericht befindet sich nun noch eine Bildershow vom Wochenende 🙂

68 große und kleine Leute trafen sich zur Gemeinde-Rüstzeit vom 10. – 12.02.2017 im Tagungszentrum „Karimu“ bei Wycliff in Burbach-Holzhausen. Es tat gut, entfernt vom Alltag zur Ruhe zu kommen, sich an den gedeckten Tisch zu setzen und sich bedienen zu lassen. Für die Kinder wurde eine Betreuung angeboten.

Die Tage standen unter dem verheißungsvollen Motto „Ich bin gesegnet, ich sage „Ja“ zum Segen und lebe gesegnet“. Zu Anfang führte Boris aus, dass das erste, was Gott den Menschen gibt, sein Segen ist, der uns zum Leben befähigt. Gott segnet uns gerne. Das können wir in Jesaja 64,3+4a und 7 nachlesen. Und in Jakobus 1,17 steht: „Alles, was gut und vollkommen ist, das kommt von Gott, dem Vater des Lichts.“

In der nächsten Einheit erfuhren wir, dass die Voraussetzung, um Segen zu empfangen, ein Akt des Glaubens ist. Segen ist „Ja“ sagen zum Leben für Gott und zu dem, was Gott uns in Jesus schenkt. „Wir sind gesegnet, weil Gott sein Versprechen hält, auch im Leid.“

In der Bibel finden wir viele Segensworte, die wir weitersagen können. Gott stellt sich dahinter, wenn wir in seinem Namen anderen Menschen Gutes zusagen. Wie Gott wirkt, ist nicht unsere Entscheidung. Beim Segnen machen wir uns an Gottes Verheißungen fest. In Matthäus 6,44 fordert Jesus uns sogar auf, die Menschen zu segnen, die nicht unsere Freunde sind.

Jeder Teilnehmer der Freizeit hatte die Möglichkeit, an einem der Workshops teilzunehmen, die am Samstagnachmittag angeboten wurden. Hörendes oder meditatives Gebet, einen Bibeltext betend betrachten oder in und durch Vollmacht segnen. Alle Gruppenarbeiten trugen dazu bei, eine Pause einzulegen, um Zeit mit Gott zu verbringen, im Gebet und im Hören auf ihn. Wer lieber spazieren gehen wollte, bekam die Anregung von Boris, währenddessen mit Gott ins Gespräch zu kommen.

Am Sonntag feierten wir Gottesdienst mit Abendmahl. Die gesungenen Wunschlieder trugen dazu bei, die Predigt von Boris zu unterstützen und sie bestätigten die Worte, die er auslegte, gegründet auf Eph. 1, 3-14. „Gelobt sei Gott, der uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet hat, damit wir etwas seien zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns durch seinen geliebten Sohn beschenkt hat.“ Das ist der Sinn und das Ziel unseres Lebens als Christen, zum Lob Gottes da zu sein und zum Segen für andere. In kleinen Gruppen beteten wir füreinander und gaben uns Segensworte weiter.

Viel zu schnell ging die schöne Zeit zu Ende. Wir wurden gesegnet durch die Gemeinschaft beim Zuhören, beim Essen, beim Spielen, beim Singen und miteinander Reden. Besonders die Gebete füreinander haben uns neu klar gemacht, wieviel wir geben und auch empfangen können. Und wie sehr wir einander brauchen. Wir wollen den Segen, mit dem wir von Gott gesegnet sind, mitnehmen in unseren Alltag und in die Gemeinde.

Gerlinde Jung