Sehr anschaulich erzählte Salome den Frauen im Ladies-Treff über ihr Leben in Afrika und zeigte Bilder dazu. Sie gab Antworten auf die Fragen, wie es dazu kam, mit Wycliff nach Tansania zu gehen, wie der Alltag abläuft, welche Aufgaben sie und ihr Mann haben, über Land und Leute, Klima und Essen.

Salome hat viele Jahre mit ihrer Herkunftsfamilie auf den Philippinen gelebt. Ihr Vater war ebenfalls für die Bibelübersetzer tätig. So schlug ihr Herz schon sehr früh für Menschen, die die Bibel in ihrer Sprache nicht lesen können.

„Gott hat es so geführt, dass mein Mann und ich diesen Wunsch im Herzen hatten, für Wycliff zu arbeiten“, berichtete sie. Eine kleine Geschichte von einem Übersetzer verdeutlichte, wie die Mitarbeiter von Wycliff Wege finden, um Begriffe aus der Bibel mit den Mitteln der jeweiligen Sprache auszudrücken.

Salomes Aufgaben sind der Unterricht ihrer beiden Jungen und der Familienalltag. Nach anfänglichen Sprachschwierigkeiten haben sich die Kinder gut eingelebt.

Die Metzgers beschäftigen eine Haushaltshilfe. Dies zählt zu den Erwartungen an „Weiße“, dass sie afrikanischen Frauen Arbeit geben, damit diese ihre Familien ernähren können.

Ganz offen erzählte Salome, dass es auch schwere Zeiten für sie gab, wo sie sehr deprimiert war und aufgeben wollte. Hier hat sie die Gebete für ihre Familie als Hilfe und Kraft erlebt und bedankt sich sehr dafür.

Ein Gottesdienst dauert in Afrika ca. 2 Stunden. Es wird sehr viel gesungen und dazu getanzt. Dies konnten die Besucherinnen in einem Video sehen, hören und selbst nach Anleitung von Salome ausprobieren.

Für das leibliche Wohl gab es Obstsalat mit exotischen Früchten und „Mandazi“, das ist ein tansanisches Gebäck und dazu schwarzer Tee mit warmer Milch und Zucker, wie er in Afrika getrunken wird.

Es war ein rundum informativer Abend. Wir wünschen den Metzgers alles Gute und Gottes Segen für ihre erneute Ausreise.

Das Ladies-Team