Brisbane, Australien – August 2019

Liebe Freunde, unsere Zeit in Brisbane (Australien) ist nun fast zu Ende. Wenn wir zurückblicken, sind wir sehr dankbar für die Zeit, die wir hier hatten. Das Wichtigste war natürlich, dass wir Ende Mai unseren Sohn Aaron Alefo auf der Welt begrüßen und in unserer Familie willkommen heißen durften.

Inzwischen konnten wir uns schon gut kennenlernen und uns an das Leben zu fünft gewöhnen. Simeon und Josua lieben ihren kleinen Bruder und staunen immer wieder darüber, wie süß und lustig er ist. 🙂

Darüber hinaus konnten wir die australische (Multi-)Kultur ein wenig kennenlernen und ein paar neue Freundschaften schließen. In der Wohnung von WycliffAustralien, die wir hier gemietet haben, haben wir uns gut aufgehoben gefühlt. Und sogar eine geistliche Heimat haben wir gefunden. Bei einer Gemeinde ganz in der Nähe haben wir sonntags nicht nur den Gottesdienst besucht. Sie haben uns auch, obwohl sie uns vorher gar nicht kannten, auf verschiedene Weise unterstützt und geholfen und waren uns mit ihrer warmherzigen Art ein echter Segen.

Simeon und Josua haben neben der Schule, die ja immer mit uns geht (Deutsche Fernschule), über einige Wochen Schwimmkurse gemacht. Auch haben sie die Möglichkeit bekommen, in einer Mannschaft Fußball zu spielen.

Interessant ist, dass die Christen in Australien eine christliche Liga gegründet haben, wo nur am Samstag Fußballspiele stattfinden. So können sie ihrer Fußball-Leidenschaft nachgehen und gleichzeitig den Sonntag für den
Gottesdienstbesuch freihalten.

Schön für uns war, dass Simeon und Josua in der Mannschaft gute Freunde gefunden haben, die ihren Glauben teilen. Die häufigen Arztbesuche, Behördengänge etc. bleiben uns auch in Erinnerung. Über manche Bürokratie haben wir uns zwar geärgert, aber uns nicht davon unterkriegen lassen. Und jetzt heißt es also mal wieder Abschied nehmen. Das fällt uns zwar nicht leicht, aber wir wissen und empfinden es so, dass die Zeit dafür gekommen ist. In nur zwei Tagen (30. August) fliegen wir zurück auf die Salomonen. Damit wären es vier Umzüge in den letzten zwölfMonaten. Neben all den Umstellungen und dem Stress, der damit verbunden ist, haben diese Umzüge doch auch etwas Positives (hier spricht der Steuerfachangestellte ;-)): Wir konnten sie steuerlich geltend machen. Somit kommt die Steuerrückerstattung gerade rechtzeitig, um die Flüge bezahlen zu können. Danke, dass ihr mit uns geht, Interesse zeigt und uns auf unserem Weg unterstützt.

Eure Salome & Harri

mit

Simeon, Josua und Aaron