Wissenbach hilft

Liebe Gemeinde, liebe Wissenbacher!


Am 18. Juli haben wir uns mit den Mitarbeiter*innen des FeG Sanitätsdienstes und ein paar Frauen aus der FeG zusammengesetzt.
Bewegt hat uns die Frage, wie es hinsichtlich der Hilfe für die Ukrainer*innen weiter geht. Der derzeitige Informationsstand ist, dass in
der nächsten Zeit keine großen Busse mit Menschen aus der Ukraine ankommen werden. Derzeit und voraussichtlich auch zukünftig werden
Gäste kommen, die nur für bestimmte Zeit eine Privatunterkunft gefunden hatten, und nun auf der Suche nach einer längerfristigen Unterkunft sind. Bis dahin wohnen sie dann in der Auslandshilfe, oft über mehrere Wochen. Sie versorgen sich selbst, können kochen, waschen und saubermachen.
Unsere bisherigen Gruppen (Catering, Betten, Reinigung, Kleiderkammer und Betreuung) werden also nicht mehr so stark gefordert wie in den vergangenen Monaten. Da sich aber einige von uns gerne weiterhin
einbringen möchten, um in der Not zu helfen, haben wir in Abstimmung mit dem Sanitätsdienst ein paar Aufgaben gefunden, bei denen
wir den Gästen helfen können, und auch den Sanitätsdienst ein wenig entlasten. Dazu nur kurz zur Erklärung: Die Mitarbeiter des Sanitätsdienstes sind in Teilzeit für diese Aufgaben angestellt, aber sie bringen sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit auch sehr stark ein.
Die Aufgaben bei längerfristigen Unterbringungen sind anders, aber nicht weniger. Unterstützen können wir z. B. bei:

• Fahrten zum Arzt / Amt

• Besuche der Gäste – vielleicht mit einem Kuchen, gern aber auch einfach so. Die Gäste freuen sich SEHR (!) über ein wenig Abwechslung, kurze Gespräche in deutscher Sprache, liebevolle Gesten.


• Arbeitseinsatz am 6. August: Wir werden im Schlafbereich ein wenig umräumen, so dass größere Kojen mit weniger (und anderen) Betten entstehen. Ein kleiner Wohnbereich wird eingerichtet. Dazu
müssen die Feldbetten abgebaut und nach unten getragen werden, auch die aufgestellten Bauzäune werden z. T. abgebaut. Alles wird in der Auslandshilfe eingelagert für den Fall, dass die Dinge doch kurzfristig
wieder gebraucht werden sollten. Die Kleiderkammer zieht in verkleinerter Form von der FeG um in die Auslandshilfe. Einige fühlen sich jetzt hoffentlich angesprochen, sich auch bei solchen Dingen zu beteiligen

  • wir wissen aber auch um die Sorge vor der Sprachbarriere!
    Um diese Sorge ein wenig abzubauen bietet der Sanitätsdienst an, dass man sie einfach mal „auf Probe“, z. B. bei einer Fahrt zum Arzt, begleiten kann. Meldet Euch sehr gerne bei Melanie Hain oder Doris Münch, sie stellen dann den Kontakt her. Es ist wirklich gar nicht so schwer und die Menschen sind mega dankbar! Der Sanitätsdienst hat nochmal betont: Sie erhalten von ehemaligen Gästen immer wieder
    das Feedback, wie liebevoll sie sich bei uns aufgenommen gefühlt haben! Und von anderen Organisationen neidvolle Blicke, dass wir Wissenbacher alle gemeinsam helfen. Wenn das kein Ansporn ist…?