Wissenbach hilft

Seit Mitte März dürfen wir in der FeG Auslandshilfe in Wissenbach Gäste aus der Ukraine begrüßen, die vor dem Krieg in ihrer Heimat fliehen mussten.
Die Auslandshilfe stellt dafür die Räumlichkeiten für etwa 1-3 Übernachtungen zur
Verfügung. Von der Katastrophenhilfe wurden Feldbetten zur Verfügung gestellt,
der Sanitätsdienst ist für die Erstversorgung verantwortlich während die Allianzmission für die weiterführenden Unterkünfte zuständig ist. Ein großes Gesamtprojekt also, um möglichst vielen Menschen schnellstens in ihrer Notlage
zu helfen. Dafür wurden und werden viele helfende Hände benötigt und wir durften in den letzten Wochen erleben, wie wunderbar hilfsbereit die Wissenbacher sind!
In Windeseile wurden kleine Gruppen gebildet, die sich um die verschiedenen anfallenden Aufgaben kümmern. Diese Gruppen sind bunt gemischt, jede(r) darf sich da einbringen, wo er/sie sich wohlfühlt. Flexibilität ist dabei unvermeidlich, denn
nicht alles ist langfristig planbar. Wenn ein Bus mit Gästen in der Ukraine startet
müssen bis zur Ankunft 4 Landesgrenzen überquert werden. Die Ankunftszeit hängt
dabei nicht nur vom Verkehrsaufkommen ab, sondern vor allem von den Wartezeiten
an den Grenzübergängen. Und das variiert stark!
Auch klärt sich die weiterführende Unterbringung oft erst kurz vor oder auch erst nach
Ankunft der Reisenden. Seit März bis Mitte April durften wir bereits über 180 Menschen empfangen, hauptsächlich Frauen und Kinder. Teilweise waren sie bereits seit Wochen auf der Flucht, vom Heimatort über verschiedene Zwischenstationen bis nach Wissenbach.


Du möchtest Dich auch einbringen, weisst aber noch nicht, welche Aufgaben
es gibt und wo Du Dich melden kannst?

Hier findest Du einige Informationen und Kontakte – jede Hilfe zählt und ist niemals
verpflichtend oder dauerhaft! Melde Dich einfach bei einem(r) der Ansprechpartner*innen, ein kurzes Gespräch beantwortet im Vorfeld viele Fragen!